Einschlafhilfe – Neun Tipps, wie auch du leichter einschlafen kannst

Von Barbara J. Schönfeld | Schlafstörungen

Nov 23
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In diesem Artikel bekommst du neun Tipps, die dir helfen dein Problem einfach zu lösen.

Insomnie und Schlafstörungen sind heutzutage weiter verbreitet als man denkt. Laut dem Aponet Gesundheits-Experten Konrad Griebner leiden etwa 30% der Erwachsenen unter Schlaflosigkeit.

Probleme beim Einschlafen können mit verschiedenen Dingen zusammenhängen. Das reicht von seelischen und psychischen Hintergründen bis hin zu organischen und genetischen.

Es ist jedoch sehr wichtig, dass man dem Ganzen auf den Grund geht und auch verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, seinen Körper wieder in einen gesunden Schlafrhythmus zu bringen und sich von der Schlafstörungen entfernt.

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Was sind Schlafstörungen?

Im Allgemeinen bezeichnet man die ungenügende Erholsamkeit während des Schlafes als Insomnie oder Schlafstörung.

Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Insomnie. Die primäre Insomnie umfasst die Schlafstörungen, die nicht von organischen oder psychischen Erkrankungen geprägt sind.

Die sekundäre Insomnie ist entweder psychisch oder neurologisch bedingt oder die Folge von schädlichem Substanzgebrauch (wie z. B. Drogen)

Warum ist Schlaf so wichtig?

Ein gesunder Schlaf ist wichtig, um dem Körper eine Pause zu gönnen und die Kräfte wieder zu stabilisieren. Wenn man unter Schlafstörungen oder Einschlafproblemen leidet, kann sich der Körper nicht richtig rehabilitieren.

Kurzfristig gesehen wird die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, mittel- und langfristig gesehen kann es zum Auftreten von Krankheiten kommen. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen gesunden Schlafrhythmus zu haben und dem Körper eine ausreichende Erholungsphase zu bieten.

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Neun Tipps bei Einschlafproblemen

Hier findest du ein paar Methoden und Tipps, um wieder einen natürlichen und erholsamen Schlaf zubekommen – und das alles ohne Schlaftabletten und großen Aufwand. Probiere am besten gleich mal aus, was dir am besten hilft:

Einschlafhilfe – Tipp 1:

Vermeide schwere Mahlzeiten zum Abendessen. Die einsetzende Verdauung und der damit aktive Darm können zu Einschlafstörungen führen.

Einschlafhilfe – Tipp 2:

Stehe einfach mal einige Tage lang früher auf als gewohnt und beginne damit einen neuen Tagesrhythmus. Der Körper holt sich seinen Schlaf dann meist schon etwas früher am Abend.

Einschlafhilfe – Tipp 3:

Hast du dich heute genügend bewegt? Auch bei nassem Herbstwetter solltest du am besten regelmäßig vor die Tür kommen, um die Schlafprobleme mit Bewegung zu bekämpfen. Wer nicht körperlich richtig ausgepowert ist, kann oft auch nicht ordentlich einschlafen.

Einschlafhilfe – Tipp 4:

Nimm ein heißes Bad. Gerade in der kälteren Jahreszeit hilft das Baden dem Körper sich zu regenerieren und bereitet dich optimal auf das Schlafen vor. Die Probleme beim Einschlafen sollten zumindest an diesem Abend ausbleiben.

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Einschlafhilfe – Tipp 5:

Lege einfach eine entspannende CD in deinen CD-Player, vielleicht Meeresgeräusche oder sogar eine Phantasiereise. Das wird deine Gedanken vom stressigem Alltag ablenken und dich beruhigt einschlafen lassen.

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Einschlafhilfe – Tipp 6:

Das Zimmer richtig abdunkeln. Gerade in Großstädten hat man immer irgendein Licht, das von draußen durch das Fenster hineinscheint, z.B. eine Straßenlaterne direkt vor deinem Zimmer? Wenn sich das Abdunkeln schwierig gestaltet, probiere es doch mal mit einer Schlafmaske.

Einschlafhilfe – Tipp 7:

Hast du es mit Lesen probiert? Wichtig hierbei: sobald du merkst, dass du wieder müde wirst, lege das Buch beiseite und mache das Licht wieder aus. Außerdem solltest du darauf achten, keinen spannenden Kriminalroman, Thriller oder andere fesselnde Bücher als Einschlafhilfe zu benutzen – sonst kann es passieren, dass du erst einschläfst, wenn du herausbekommen hast, wer der Mörder ist. Gut geeignet sind besonders phantasievolle Geschichten, die viele Bilder im Kopf entstehen lassen. Tipps dazu findest du hier

Einschlafhilfe – Tipp 8:

Du kannst nicht einschlafen, weil einfach zu viele Gedanken in deinem Kopf herumschwirren? Probiere doch mal, diese Gedanken in Worte zu fassen und aufzuschreiben. Zum Beispiel in ein Tagebuch.

Das Problem, nicht einschlafen zu können, kann sehr oft mit einer erhöhten Aktivität des Gehirns zusammenhängen. Durch das Niederschreiben setzt du dich direkt mit den Gedanken auseinander und kannst dann viel entspannter ins Bett gehen. 

Einschlafhilfe – Tipp 9:

Mache dir ein paar schöne Gedanken. Eine Studie der University of Oxford hat Gut-Schläfer und Menschen mit Schlafstörungen verglichen. Die Studie hat gezeigt, dass sich Menschen mit Schlafproblemen in der Phase vor dem Einschlafen oft negative Gedanken machen.

Die Gruppe der gut-schlafenden hingegen hat sich schöne Gedanken gemacht. Das berühmte „Schafe zählen“ muss es ja nicht unbedingt sein, aber wer unter Schlafmangel und Schlafproblemen leidet, sollte sich einfach eine schöne Landschaft vorstellen, vielleicht einen Urlaubsort, den du gut kennst oder wo du bald hinfahren wirst.

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Und bitte nicht mehr über die Sorgen und Gedanken des Tages nachdenken. Also einfach mal entspannen!

Lies dazu auch hier, wie du dein Gedankenkarussell stoppen kannst.

Fazit und Zusammenfassung

Teste diese Einschlafhilfen doch einmal und berichte uns, ob die obigen Ratschläge geholfen haben. Es gibt natürlich keine Garantie dafür, dass diese Tipps funktionieren, da jeder Mensch anders gestrickt ist.

Wenn du nach mehreren Wochen immer noch Einschlafprobleme hast, solltest du vielleicht mal deinen Arzt aufsuchen und das Thema mit ihm besprechen.

Ich wünsche dir alles Liebe und dass du immer gut schlafen kannst.

Herzlichst deine

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Über den Autor

Barbara hat eine pharmazeutische Ausbildung und arbeitet seit über 40 Jahren in öffentlichen Apotheken und in ihrer Praxis. Sie ist Heilerin, psychologische Beraterin und Coach und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Schlafen. Kennst du schon die Facebook Fanpage mit täglich neuen Infos übers gesunde Schlafen?

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