Mittel gegen Schlafstörungen – Was hilft dir wirklich

Von Barbara J. Schönfeld | Hilfsmittel

Sep 16
mittel bei schlafstörungen - frau
  • was hilft bei Schlafstörungen? was tun gegen Schlaflosigkeit?
  • du suchst ein rezeptfreies Schlafmittel? fragst dich: was tun bei Schlafproblemen?
  • Dann bist du hier genau richtig. Ich zeige dir die Mittel zum schlafen, die wirklich helfen.

Keine Lust zu lesen!? Komm‘ ich lese dir den Beitrag vor!

Ich kenne mich damit aus, denn einerseits ist das mein Beruf (ich komme aus der Pharmazie) und andererseits war ich selbst lange Zeit von Schlafstörungen betroffen.

Ich habe sehr viele Mittel gegen Schlafstörungen selbst ausprobiert und in diesem Artikel bekommst du von mir die besten Tipps, damit du weißt was hilft bei Schlaflosigkeit.

Haus-Mittel gegen Schlafstörungen

Die ersten Wahl ist natürlich eine pflanzliche Einschlafhilfe als Mittel zum einschlafen. Dazu zählen Heilkräuter, die du als Tee oder als ätherisches Öl verwenden kannst.

Mittel bei Schlafstörungen

Hier meine Sammlung der wirksamsten Mittel:

Zimt-Honig-Wasser: gib einen Esslöffel Zimt und einen Teelöffel Honig in ein Glas und gieße mit heißem Wasser auf (Mein Favorit!)

Aromatherapie: nicht nur Lavendel, Sandelholz, Jasmin, Vanille oder Ylang Ylang  helfen, sondern auch einige wunderschöne Mischungen, die du als Fußöl oder zum Baden verwenden kannst. Es gibt auch Kissensprays

Lebensmittel: Bananen, Nüsse und Weintrauben, Vanillequark

Heilpflanzen: probiere aus, was dir schmeckt und gut tut. Für alle arzneilichen Tees (auch Kamille und Pfefferminze!) gilt: bitte nicht länger als drei Wochen am Stück anwenden.

Danach unbedingt eine Woche Pause machen. Falls du unter Allergien leidest, lasse dich bitte in einer Apotheke beraten, welche Pflanze für dich geeignet ist:

Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume, Katzenminze, Kamille, Beifuß, Dillsamen

Kräuterkissen: gefüllt mit beruhigenden Kräutern. Das kannst du dir selbst machen. Einfach ein Baumwoll-Taschentuch oder ein kleines Beutelchen nehmen und mit den passenden Kräutern befüllen. Hier ein Beispiel

 

Medikamente gegen Schlafstörungen

Dein Arzt hat meist einfach keine Zeit, sich mit dir über deine Probleme zu unterhalten und dich auf Alternativen aufmerksam zu machen.

Immer wieder höre ich, dass nicht darüber beraten wird, dass kurzfristige Schlafstörungen auch mal zum Leben gehören und dass du durchaus auch andere Alternativen hast.

mittel bei schlafstörungen medikamente

Aber in unserer Schulmedizin ist eben leider immer nur “die Pille zum Einwerfen” DAS Mittel der Wahl. Dabei bekommst du aber unglücklicherweise meist nur eine Symptomverschiebung.

Deine Probleme werden auf Dauer nicht gelöst, du bekommst sogar ein neues Problem. Bei Schlafmitteln sind das u. a. die Abhängigkeiten.

Achtung: Diese Seite ersetzt keine Diagnose und auch keine Empfehlung nicht zum Arzt zu gehen. Bei Schlafstörungen solltest du dennoch deinen Arzt deines Vertrauens aufsuchen und mit ihm deine Probleme besprechen.

Auch stellt diese Seite keine Aufforderung dar, Medikamente nicht einzunehmen und du darfst vom Arzt verordnete Medikamente auch nicht eigenmächtig absetzen. Das kann sonst u. U. lebensgefährlich sein.


Die richtige Hilfe bei Schlafstörungen ist aber selten mal eine Schlaftablette. Denn alles was sich als Gesundheitsstörung bei uns zeigt, hat einen tieferen Sinn. Deine Seele will dich über deinen Körper darauf aufmerksam machen, dass etwas nicht stimmt.

Deshalb solltest du auf jeden Fall zuerst die natürlichen Mittel ausprobieren, die ich dir oben angeführt habe.

Es kann aber auch sein, dass du einfach nicht mehr so viel Schlaf brauchst, wie du es gewöhnt warst. Im Alter nimmt das Schlafbedürfnis normalerweise ab.

Wenn du natürlich ein ausgiebiges Mittagsschläfchen hältst und abends um 22.00 Uhr ins Bett gehst, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn du dann um 3.00 Uhr morgens putzmunter bist.

Dann bist du schlicht ausgeschlafen.

Das Problem ist dann aber, dass du meinst, du müsstest schlafen, weil die Nacht eben zum Schlafen da ist.

Hier brauchst du keinerlei Hilfe bei deinen Schlafstörungen. Da musst du dir nur bewusst werden, dass du einfach ausgeschlafen hast.

Deine Hilfe kann dann ganz natürlich sein. Du solltest einfach deinen Tag anders planen: keinen Mittagsschlaf mehr und später ins Bett gehen.

Schlafmittel homöopathisch

Gerade die Homöopathie ist ein wunderbarer Helfer, wenn du eigentlich Medikamente bei Schlafstörungen vermeiden willst. Homöopathie ist bei Schlafstörungen auch sehr wirksam, weil es deinem Körper und deinem Geist die Informationen gibt, die er braucht um einschlafen zu können.

mittel bei schlafstörungen homöopathie

Ich weiß, manche Menschen sagen, dass in den homöopathischen Kügelchen nichts an Wirkstoff nachzuweisen ist. Das ist aus chemischer Sicht absolut richtig. Doch inzwischen weiß die Quanten-Physik, dass Information nicht verloren geht, auch wenn das Mittel tausendfach verdünnt wurde. Dem Mittel wurde lediglich die Stofflichkeit entzogen und es wirkt über den Geist.

Ich konnte die Wirksamkeit von der Homöopathie nicht nur bei mir, sondern auch bei Kindern, Tieren und sogar Pflanzen erforschen. Und die Quanten-Physik liefert den Beweis, obwohl die Schulmedizin das natürlich vehement bestreitet.

Neurexan

Diese Mischung wirkt entspannend und beruhigend und du kannst diese Tabletten auch in sehr stressigen Situationen einfach lutschen, um ganz schnell wieder in deine Mitte zu kommen. Klick hier

Schüssler-Salze

Magnesium hat eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung.  Du hast vielleicht schon von der Heissen 7 gehört. Nimm 10 Tabletten Schüssler Nr. 7 und löse sie mit heißem Wasser auf. Ganz wichtig ist, dass du keinen Metall-Löffel verwendest, weil das Metall mit den Salzen reagiert. Dann trinke ganz langsam.

Bachblüten

gehören auch unbedingt in diese sehr wirksame Kategorie. Der Erfinder dieser Therapie Dr. Bach hat mit seinen Bachblüten festgestellt, dass jede Gesundheitsstörung durch eine seelische Störung ausgelöst wird. Deshalb können mit diesen Blüten seelische Blockaden aufgelöst werden.

Probier es einfach mal aus. Ich bin überzeugt von der Wirksamkeit, weil ich es selbst getestet habe.

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Pflanzliche Mittel gegen Schlafstörungen

Landläufig haben die pflanzlichen Schlafmittel den Ruf, dass sie unschädlich sind und keinerlei Nebenwirkungen haben. Das ist aber leider nicht so.

Es stimmt zwar, dass sie kaum Nebenwirkungen haben und die Schlafphasen nicht total durcheinander bringen, wie die chemischen Schlafmittel. Dennoch sollten sie nur ausnahmsweise verwendet werden.

Wenn du sie ständig nimmst, kannst du bald nicht mehr ohne sie schlafen. Du entwickelst eine psychische Abhängigkeit, weil du denkst, es geht nur noch mit diesen Medikamenten.

Also versuche bitte unbedingt, dein Schlafproblem anders zu lösen.

Gute pflanzliche Helferlein findest du in Baldrian, Hopfen, Melisse, Lavendel und Passionsblume. Hier gibt es einige gute Präparate.

Aber bedenke, dass du dich damit dauerhaft auch in eine Abhängigkeit begibst.

Du solltest sie nicht länger als zwei Wochen am Stück verwenden.

Antihistaminika

sind die rezeptfreie Alternative für die verschreibungspflichtigen Schlafmittel. Doxylamin und Diphenhydramin sind die gebräuchlichen Varianten. Beide Stoffe haben noch zusätzliche Wirkungen und werden deshalb auch in Kombination mit anderen Stoffen zusätzlich für andere Indikationen verwendet.

Du solltest sie auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum anwenden, denn sie machen auf Dauer süchtig.

Eine Übersicht der erhältlichen Präparate: Doxylamin und Diphenhydramin

Benzodiazepine

werden häufig zur Beruhigung verordnet, damit sich über diesen Umweg dann der Schlaf leichter einstellen kann. Ich habe das auch einmal ausprobiert mit dem Erfolg, dass ich mich wie auf Wolken gefühlt habe. Alles war so richtig schön in Watte gepackt und ich habe meine Umwelt sozusagen in rosaroten Wölkchen gesehen.

Das bedeutet: mich haben meine Probleme nicht mehr so sehr gestört.

Doch weg waren sie deshalb noch lange nicht!

Deshalb solltest du Benzodiapine (die in sehr großen Stress-Situationen durchaus ihre Berechtigung haben!) nicht auf Dauer verwenden. Denn du bekommst dadurch keine Lösung sondern langfristig nur ein noch größeres Problem.

Schon nach vier bis sechs Wochen bist du von diesen Pillen abhängig. Wenn du sie dann nicht regelmäßig einnimmst, spürst du einen körperlichen Entzug. Du fühlst dich unwohl, fängst vielleicht an zu zittern, wirst eventuell aggressiv.

Also auch keine wirkliche Hilfe bei Schlafstörungen!

 

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Zolpidem, Zopiclon

Bei meinem ersten (und letzten Versuch) mit Zolpidem habe ich zwar geschlafen, hatte aber den kompletten folgenden Tag Schwierigkeiten überhaupt etwas zustande zu bringen. Den ganzen Tag fühlte ich eine bleierne Müdigkeit und habe meine Umwelt wie durch einen Filter wahrgenommen. Alles wirkte sehr unwirklich, sehr befremdlich.

Diese Mittel haben ein sehr hohes Suchtpotential. Das bedeutet, dass du sehr schnell abhängig wirst, immer mehr brauchst und deine Problem noch weniger in den Griff bekommst.

Außerdem gibt es öfter auch durch die Schlafmittel Kopfschmerzen und Übelkeit. Deine Konzentrationsfähigkeit lässt nach und dein Reaktionsvermögen wird vermindert.

Die richtige Hilfe bei Schlafstörungen ist das also auch nicht, sondern nur eine ganz kurzfristige Notlösung, um dir ein klein wenig Ruhe zu verschaffen.

 

Antidepressiva: Doxepin/Trimipramin

Diese Arzneistoffe wirken zwar auch schlafanstoßend und schlaffördernd, aber auch sie lösen dein Schlafproblem nicht auf Dauer.

Wenn du Antidepressiva einnimmst, wirst du von diesen Mitteln auch abhängig. Auch wenn dir das vielleicht anders “verkauft” wird. Genau aus diesem Grund darfst du auch Antidepressiva nicht von heute auf morgen absetzen, sondern musst sie ausschleichen, d. h. über einen längeren Zeitraum langsam runterdosieren.

Falls du Antidepressiva oder Schlafmittel regelmäßig verordnet bekommst, darfst du aber bitte nur mit deinem Arzt zusammen die Dosierung runtersetzen. Sonst kann das schief gehen und sehr gefährlich werden!

Melatonin

Das Schlafhormon Melatonin ist für unseren Schlaf sehr wichtig und es kommt immer mehr in Mode, das als Arzneimittel einzunehmen. Was du darüber wissen solltest, die Vorteile aber auch die Nachteile, erfährst du im Artikel Melatonin bei Schlafstörungen

Fazit und Zusammenfassung

Wenn du dich fragst: "Was hilft bei Schlafstörungen?" suchst du zwangsläufig auch nach Medikamente gegen Schlaflosigkeit. Es gibt aber viele Tipps gegen Schlaflosigkeit, die natürliche Mittel zum einschlafen sind.

Welche das sind, erfährst du hier in meinem Artikel.

Aber Achtung:  Schlafmittel sind nicht als Dauerlösung geeignet. Du solltest sie wirklich nur einmal im Notfall verwenden und auch nur über eine sehr kurze Zeitspanne, denn sonst wirst du ganz schnell abhängig und hast ein weiteres Problem.

Es gibt aber noch ganz viele andere Möglichkeiten, deinen Schlaf positiv zu beeinflussen. Lies dazu auch meinen Artikel Soforthilfe bei Schlafstörungen.

Es gibt also keine magische Pille und auch keinen Zauberstab, der dir einen erholsamen Schlaf beschert. Das ist schade aber auch eine gute Nachricht.

Denn du kannst eine Menge selbst dafür tun, dass du gut schlafen kannst. Hol dir gleich die kostenlose Meditation

Ich wünsche dir alles Liebe und dass du immer gut schlafen kannst

Herzlichst deine

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Über den Autor

Barbara hat eine pharmazeutische Ausbildung und arbeitet seit über 40 Jahren in öffentlichen Apotheken und in ihrer Praxis. Sie ist Heilerin, psychologische Beraterin und Coach und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Schlafen. Kennst du schon die Facebook Fanpage mit täglich neuen Infos übers gesunde Schlafen?

  • Gerd sagt:

    Super Liste!

    Wenn ich es mal wieder brauche, werde ich da sicher drauf zurückkommen.

    Vielen Dank!

    Beste Grüße,
    Gerd

  • Stephan sagt:

    Hallo Barbara,

    ich wollte dir wieder mal sagen, wie toll dein Artikel ist, über die Medikamente gegen Schlafstörungen. 😉

    Wer kommt denn schon darauf das einige Medikamente, die wir so empfohlen bekommen, doch nicht immer so gut sind.

    Gut zu wissen, welche Nachteile sie manchmal haben und auch deine persönlichen Meinungen dazu.

    Dankeschön

    LG Stephan

    • Barbara J. Schönfeld sagt:

      Lieber Stephan,

      herzlichen Dank für dein Kompliment. Ja, das ist so eine Sache mit den Medikamenten. Man muss sich wirklich gut vorher informieren, was man so alles einwirft. Denn leider haben ALLE diese Pillchen – egal für was sie sind – auch Nebenwirkungen und sind oft nicht so gut, wie versprochen.
      Man sollte also nicht alles immer jedem glauben 😉

      Herzliche Grüße
      Barbara

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