Negative Gedanken loswerden

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Negative Gedanken loswerden – Endlich leichter einschlafen

>>> Du quälst dich abends immer im Bett, weil deine Gedanken kreisen?

>>> Deine Gedanken verursachen Chaos im Kopf?

>>> Auf dieser Seite erfährst du, wie du deine negativen Gedanken und dein Gedankenkarussell in den Griff bekommst, damit du endlich deine Zwangsgedanken loswerden kannst.

Gedankenspiralen belästigen fast alle Menschen, die sich noch nicht bewusst damit auseinander gesetzt und gezielt etwas dagegen unternommen haben. Wer kennt das nicht: du gehst ins Bett, willst schlafen und dann sind sie da, die kreisenden Gedanken, die dich vom Schlafen abhalten.

negative gedanken loswerden-mann

Sie drehen sich vorzugsweise um dein schlechtes Gefühl. Warum ist das heute so passiert? Warum habe ich in dieser Situation so reagiert? Warum hat mein Kollege das gesagt? Warum macht meine Schwiegermutter mir immer das Leben so schwer? Warum klappt das alles nicht so, wie ich das will?

Das kennst du sicherlich auch. Du denkst und denkst, und befindest dich immer wieder im gleichen Kreislauf, der dich vom Schlafen abhält.

Dein Grübelzwang

Und dann kommen die Gefühle hoch! Wut, Angst, Trauer…..

Du fühlst dich einfach ausgeliefert und weißt nicht, wie du das ändern kannst. Wie kannst du dein Gedankenkarussell stoppen? Wie dein Grübeln stoppen?

Um das zu verstehen, ein kleines Beispiel: In Indien denken die armen Leute nicht über ihre Armut nach, sondern sie sind davon überzeugt, dass sie im nächsten Leben dafür belohnt werden, dass sie es in diesem Leben so schwer hatten.

negative gedanken loswerden - inder

Deshalb versuchen sie auch gar nichts in diesem Leben zu ändern. Mit stoischer Ruhe nehmen sie ihr Leben und ihre Lebensumstände einfach als gegeben hin und freuen sich auf das nächste Leben. Diese Menschen wirken trotz der bitteren Armut sehr zufrieden und fröhlich.

Hier bei uns denkt ein Mensch, der nicht viel Geld zur Verfügung hat über seine Armut in diesem Leben nach. Er sieht die Auswirkungen und seine Gedanken und Gefühle sind auf dieses jetzige Leben in Armut konzentriert.

Dadurch fühlt er sich nicht wohl und gibt der Armut Macht in seinem Leben. Er ist unzufrieden, depressiv und kann krank werden.

Wenn Geldprobleme dich vom Schlafen abhalten, dann findest du hier im Gast-Artikel von Per Schippl von geldverstehen.de einige Lösungsmöglichkeiten.

negative gedanken loswerden geld

Doch beide Sichtweisen sind nicht die richtige Lösung, um ein erfülltest Leben zu führen. Dazu müssen wir uns erst einmal anschauen, wie das tatsächlich funktioniert mit den Gefühlen und Gedanken, wo die negativen Gedanken ihre Ursache haben.

 

Negatives Denken erzeugt ein negatives Gefühl

Mache einmal ein kleines Experiment. Erinnere dich an ein Erlebnis, als es dir ganz schlecht ging. Als du etwas Schlimmes erlebt hast. Vielleicht bist du bei einer Prüfung durchgerasselt, hast einen Unfall gehabt oder wurdest ganz ungerecht behandelt.

Fühle jetzt einmal in dich hinein. Du wirst feststellen, dass du dich sehr schlecht fühlst.

Und jetzt stelle dir eine andere Situation vor. Erinnere dich an ein super tolles Erlebnis. Einen ganz tollen Sonnenuntergang, ein wunderbares Urlaubserlebnis, an die Geburt deines Kindes oder als du verliebt warst.

Merkst du, wie du plötzlich anfängst zu grinsen? Wie du plötzlich wieder in diesem tollen Gefühl bist? Wie es dir gut geht?

Du hast dir soeben selbst bewiesen, dass du deine Gefühle mit deinen Gedanken steuern kannst. Denn du bist immer noch an der gleichen Stelle.

Deine Situation hat sich nicht geändert. Du hast einfach etwas Anderes gedacht!

 

Gefühle entstehen als logische Folge unserer Gedanken

Positive Gedanken produzieren positive Gefühle und negative Gedanken produzieren negative Gefühle.

Ob dein Gedanke nun den Tatsachen entspricht oder nicht, ist dabei völlig egal. Ein Gedanke produziert ein Gefühl. Deine Gedanken sind aber durch deine Erlebnisse beeinflusst.

Ein Beispiel aus dem Leben?

Unsere Beziehungen sind oft ein Minenfeld, weil wir uns zusammenfinden, um aneinander zu lernen und zu wachsen. Ob dir das bewusst ist oder nicht. Es ist eine Tatsache. Du hast immer den richtigen Partner an deiner Seite, auch wenn du aktuell mal keinen hast.

Stell dir also vor, dein Partner tut etwas, was dich verletzt. Du spürst, wie es tief in dir weh tut. Du hast sofort den Gedanken: „Warum tut er/sie das schon wieder?“ Daraufhin findet in deinem Gehirn eine chemische Reaktion statt, die ein Gefühl auslöst.

Da du auf deinen Partner wütend bist, ist das Gefühl auch Wut. Diese Wut ruft dann neue wütende Gedanken hervor und so kann sich die Situation hochschaukeln und ihr befindet euch mitten in einem heißen Streit, da meistens auch dein Partner seinen Gedanken und Gefühlen im Streit freien Lauf lässt. Es sei denn, ihr habt beide schon sehr an eurer Persönlichkeit gearbeitet.

negative gedanken loswerden - paar

Das Fatale daran ist, dass die Entscheidung für oder gegen einen Streit oft innerhalb von Sekunden gefällt wird und dir oft nicht bewusst ist. Meist stehen sich dann zwei kleine Kinder gegenüber, die ihre verletzten Gefühle dem anderen um die Ohren hauen.

Lies hierzu auch den Artikel meines Blogger-Kollegen Matthias.

Wenn dir das bewusst wird, dann weißt du auch, dass du deine Gefühle bewusst steuern kannst. Du solltest deine Gedanken in den Griff bekommen, sonst übernehmen deine Gefühle den Ausgang der Situation.

Du kannst dich also bewusst entscheiden, wie du auf eine Situation reagieren willst: positiv, neutral oder negativ.

Denke immer daran, mit solchen negativen Gedanken machst du dich selbst zum Opfer deiner eigenen Gefühle, denn du hast die Wahl etwas Anderes zu denken.

Zugegeben, das ist manchmal echt verdammt schwer, wenn du dich getroffen fühlst. Du möchtest am liebsten zurückschlagen, weil es so weh tut. Es kostet eine Menge Überwindung, dann nicht zurückzuschlagen, sondern tief durchzuatmen und die Situation erst einmal zu verlassen und dich selbst zu beruhigen. Dann kannst du die Verantwortung übernehmen und deine Gedanken verändern.

Nebenwirkung: Du wirst immer freier und glücklicher in deinem Leben und verlierst immer mehr deine Ängste.

Wenn du aber weiterhin deinen Gefühlen die Steuerung deines Lebens überlässt, läufst du Gefahr wirklich krank zu werden: körperliche Anspannung, Depressionen, Rückenschmerzen und auch deine Schlafstörungen wirst du nicht so leicht in den Griff bekommen.

Versuche doch mal die Gedanken „Ich bin verletzt, traurig“ oder was auch immer deine Lieblingsgedanken sind, zu ersetzen mit „Ich habe mein Leben im Griff“ „In meinem Leben passieren schöne Dinge“ oder „Alles in meinem Leben passiert zu meinem Besten“

Dein Leben wird sich um 180 Grad drehen!

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Gedanken und Gefühle bei Schicksalsschlägen und warum du dann so schlecht schlafen kannst

In unserem Leben läuft nicht immer alles rund und so finden wir uns manchmal in Situationen, die uns ganz stark durchschütteln und bei denen unser Leben direkt auf den Kopf gestellt wird. Gerade in diesen Zeiten ist es wirklich sehr, sehr wichtig, dass du deine Gedanken kontrollierst und nicht durch negative Gedanken auch noch mehr negative Gefühle, seelische Schmerzen und Ängste produzierst.

Ängste entstehen meist dadurch, dass wir glauben, diese Situation nicht meistern zu können. Und Trauer, weil wir denken, dass wir etwas verloren haben, was uns sehr viel bedeutet hat.

Wenn du in dieser schlimmen Zeit also ganz bewusst darauf achtest, keine negativen Gedanken zuzulassen, kannst du erleben, wie sich die Situation plötzlich wendet.

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Hol dir die Meditation und verändere deine negativen Gefühle ins Positive

 

Es liegt tatsächlich an dir, was du daraus machst. Du kannst durch deine Gedanken und Gefühle diesen Schicksalsschlag als Wachstumsmöglichkeit wahrnehmen und gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen.

Oder du entscheidest dich dafür, dich einfach in dein Schicksal zu ergeben, dich selbst zu bemitleiden und zu jammern, wie gemein doch das Leben zu dir ist. Doch damit fühlst du dich nur schlecht, gibst die Verantwortung ab und bleibst in deinem Leid gefangen.

Ist es da nicht besser zu sagen: „Jetzt reicht’s! Jetzt fange ich an richtig zu leben! Jetzt nehme ich mein Leben in die Hand!“

Hol dir einfach die Meditation: Wie du positive Gefühle in dein Leben holst oder noch besser gleich das Komplett-Paket, in dem du ganz genau lernst, wie du deine Gedanken verändern kannst.

 

Wie alte Muster dich begrenzen und vom Schlafen abhalten

Gerade wenn du einschlafen willst und eigentlich zur Ruhe kommen solltest, geht es oft los mit deinen Gedankenspiralen, die dich vom Einschlafen abhalten wollen. Doch was steckt da wirklich dahinter?

Die meisten Menschen wissen nicht, wie sehr sie in ihren alten Erfahrungen und Mustern gefangen sind. Und dass dies die eigentliche Ursache für ihr gesamtes unglückliches, unzufriedenes Leben ist.

Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mehr oder weniger tiefe Verletzungen erhalten. Je stärker deine Gaben, desto tiefer sind auch deine Verletzungen, die du im Leben durchlitten hast. So jedenfalls waren die Erfahrungen, die ich bei mir selbst und auch bei meinen Coaching-Klienten gemacht habe.

Diese Verletzungen belasten meist auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau ganz erheblich, da wir einen Partner dazu bekommen, um unsere Verletzungen gegenseitig zu heilen. Das „Spiel“ läuft aber auch zwischen Eltern und Kindern und mit Freunden, Kollegen und auch Fremden ab, die rein „zufällig deinen Weg kreuzen“.

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Das Bestreben unserer Seele ist Wachstum. Und da ist sie sehr erfinderisch! Du wirst so lange das Gefühl und die Erlebnisse haben, dass du immer wieder verletzt wirst, bis du anfängst zu begreifen, was da wirklich passiert.

Dein eigenes Unterbewusstsein bringt dich selbst dazu alles zu tun, dass deinem Gegenüber oft keine andere Wahl mehr bleibt, als genau so zu reagieren, damit du das Gefühl hast, verletzt zu werden.

Dabei ist es meist gar nicht so gemeint von deinem Gegenüber. Erschwerend kommt dazu, dass beide Beteiligten an einer Situation das Ereignis durch die Brille ihrer eigenen alten Erfahrungen sehen und so haben wenige Menschen die Chance, das Ergebnis anders zu bewerten.

Noch dazu kommt, dass wirklich die wenigsten Menschen wissen, was da tatsächlich abläuft und noch weniger Menschen erleben es bewusst. Und so nimmt das Verhängnis sehr oft seinen Verlauf.

Jeder der beiden fühlt sich angegriffen und verletzt und beide sind verstimmt und das alte Spiel wird wieder aufgefrischt, noch stärker im Unterbewusstsein verankert und das alte Gefühl wird immer stärker.

Dabei will deine Seele doch nur, dass du endlich den Stier bei den Hörnern packst und anfängst zu erkennen, dass da eine uralte Geschichte nochmal aufgekocht wird. Und auch nur, damit du verstehst, dass du heute die Möglichkeit hast, anders zu reagieren. Deine Voraussetzungen sind heute ganz anders als damals, als du dieses Gefühl das erste Mal erlebt hast.

Das was dir in dieser aktuellen Situation so weh tut, ist nicht diese vermeintliche Verletzung. Es ist „nur“ die Erinnerung an die frühere Verletzung.

Beide an der Situation Beteiligten haben meist das Gefühl, ungeliebt zu sein, vom Anderen nicht verstanden zu werden und alles nur, weil jeder das Erlebnis durch die Brille der alten Erfahrungen sieht. Aber es ist lediglich die Erinnerung an die alte Verletzung, die da so weh tut.

Und genau deshalb schickt dir deine Seele abends kurz vor dem Einschlafen diese Gedankenspiralen mit den Erlebnissen des Tages. Damit du erkennen kannst, dass du auch anders reagieren kannst.

 

Negative Gedanken, die dir das Leben schwer machen

Immer wieder sausen dir diese negativen Gedanken im Gehirn herum und hören einfach nicht auf. Diese bohrenden Gedanken nehmen dich richtig in die Zange und halten dich in ihrem Bann gefangen.

Du kennst das mit Sicherheit auch. Immer und immer wieder. Und immer wieder die gleiche alte Leier. Da war eine Situation, in der du dich verletzt gefühlt hast und nun saust dieser Gedanke ständig in deinem Kopf herum.

Du bist einfach traurig oder sauer!

Wieder und wieder kommen diese Gedanken und quälen dich. Aber irgendwie schaffst du es nicht, dass du diese negativen Gedanken loslassen kannst. Sie scheinen schon ein Eigenleben zu führen. Irgendwie gehören deine (schon fast) depressiven Gedanken zu dir.

Du spürst genau, was dadurch bei dir und in deinem Gefühl passiert. Diese Gedanken beherrschen dein Leben und nehmen dir die Freude. Du verlernst zu lachen, du haderst mit deinem Schicksal. Du fragst dich: Warum ist das so? Warum ist das passiert? Und du hast Angst davor, dass es wieder passiert und du dich wieder verletzt fühlst.

Doch was ist da los? Warum kannst du nicht einfach diese negativen Gedanken stoppen?

Diese Gedanken erinnern dich einfach an eine alte Situation, bei der du dich verletzt gefühlt hast. Und das kannst du einfach nicht verzeihen, weil du denkst, du warst im Recht.

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Doch oft passierte genau diese Situation, die du nicht verzeihen kannst, weil beide daran beteiligten Personen die Situation einfach durch die Brille ihrer eigenen Verletzungen gesehen haben. Jeder der beiden hat eine andere Sichtweise der gleichen Situation.

 

Warum Jammern dir nicht weiterhilft, dich nur vom Schlafen abhält

Du fühlst dich einfach unwohl mit deinen Gedankenspiralen, die dir dein Leben schwer machen. Und wenn du jetzt darüber jammerst, konzentrierst du dich auf das Übel, das dich einfach nervt.

Somit gibst du dem Übel Energie. Und übersiehst ganz einfach, dass es nur in deiner Hand liegt, etwas zu verändern. Zugegeben, manches lässt sich nicht so einfach verändern. Manches braucht einfach Zeit.

Was du aber sofort machen kannst: du kannst deine Einstellung dazu verändern.

Wie machst du das?

Nun, zu allererst schaust du dir das Übel an, um das es geht und fragst dich, ob du irgend etwas daran ändern kannst.

Wenn du etwas daran ändern kannst, dann überlege, wie du das tun kannst und mache es einfach. Wenn du nichts daran ändern kannst, dann akzeptiere einfach, dass es nun eben mal so ist. Und versuche deine Einstellung dazu zu verändern.

Ein Beispiel: Du stehst mit deinem Auto im Stau, es geht nichts vorwärts. Kannst du etwas daran ändern? Wahrscheinlich nicht. Du hast nur die Wahl, dich darüber zu ärgern, zu jammern, dass du zu spät kommst oder zu sagen: Es ist halt so, dann ruf ich eben an, dass ich zu spät bin. Es wird schon zu irgendwas gut sein. Das zeigt sich dann später.

Aus meiner Erfahrung war das immer so. Wenn etwas passiert ist, das mir gar nicht gefallen hat, das überhaupt nicht in meine Pläne gepasst hat, dann hatte das einfach seinen Sinn, der mir aber erst irgendwann später bewusst wurde.

Also hör einfach auf, dich immer als Opfer zu sehen. Das bist du nicht. Du alleine entscheidest, was du denkst. Wenn du dich aber fürs Jammern entscheidest, dann darfst du das natürlich auch. Du darfst dich als Opfer fühlen, so lange du willst.

Doch die Folge davon wird sein, dass du dich immer schlechter fühlst und immer weiter durch diese negative Spirale nach unten gezogen wirst. Es wird immer schlimmer werden.

So lange, bis du ganz unten bist, du dich selbst nicht mehr leiden kannst, du dich mit deinem Umfeld nicht mehr verstehst, es immer öfter Ärger gibt, du Schmerzen bekommst, du richtig krank wirst und du überhaupt nicht mehr schlafen kannst.

Willst du das wirklich?

Oder entscheidest du dich jetzt endlich, die Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen?

Frage dich einmal: Wer denkt denn da in deinem Kopf

 

Bist du deine Gedanken?

Mache dir bewusst, dass du nicht deine Gedanken bist, sondern dass diese Gedanken sich in deinem Kopf verselbständigt haben und damit dann dein Leben und dein Wohlbefinden kontrollieren.

Willst du das wirklich? Willst du dich von diesen Gedanken abhängig machen? Willst du, dass sie die Steuerung deines Lebens übernehmen? Und du eine kleine Marionette bist, die nichts zu sagen hat? Die einfach nur funktioniert? So wie der Marionettenspieler es will???

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Was kannst du tun, um diese negativen Gedanken loszuwerden?

Deine Gedankenspiralen haben also schon ihr Eigenleben aufgenommen. Sie verfolgen dich täglich, egal ob zu Hause, bei der Arbeit oder vor dem Schlafengehen.

Ich weiß, wie es ist, wenn du anfängst, dir dessen bewusst zu werden. Diese Gedanken fressen sehr viel Energie, so dass es dir sehr schwer fällt, dich auf etwas Anderes zu konzentrieren. Das geht sehr vielen Menschen so. Aber wenn du angefangen hast, dass es dir bewusst wird, dann hast du schon einen riesengroßen Schritt vorwärts gemacht, um sie zu bewältigen.

Die meisten Menschen lassen sich einfach in diese Gedankenspiralen hineinziehen und glauben, dass sie das selbst denken. Sie merken nicht einmal, dass sie es in der Hand haben, diese Schleifen zu beenden.

Jeder glaubt, dass er seine Gedanken im Griff hat, doch das ist oft leider nicht wahr. Die Gedanken haben dich im Griff. Und diese Gedanken steuern dich, dein Leben und deine Erlebnisse. Und zwar 24 Stunden am Tag.

Du glaubst es nicht?

Dann versuche einmal wirklich nur 60 Sekunden mal nichts zu denken! Ich wette, das schaffst du nicht!

Aber ich habe eine sehr gute Nachricht für dich. Du hast jetzt vielleicht erkannt, dass du deine Gedanken eben nicht unter Kontrolle hast. Und das ist der allererste Schritt, um deine Gedanken unter Kontrolle zu bekommen.

Zuerst müssen wir erkennen, dass wir negativ denken, dann haben wir die Möglichkeit zu entscheiden, ob wir das weiterhin wollen oder ob wir uns bewusst für die positive Denkweise entscheiden.

Und dann geht die Arbeit los.

Das ist manchmal wirklich nicht leicht, denn wir leben in einer Welt in der es einerseits das Negative gibt, das uns abhängig machen will, das von unserer Lethargie, unseren negativen Emotionen und unseren Ängsten lebt.

Und die zweite Seite ist das Positive, die lichtvolle Energie, die uns beflügelt, die uns Freude bringt, die uns wachsen lässt. In dieser Energie fühlen wir uns wohl, geborgen und frei.

Und du hast in jeder Situation die Möglichkeit, dich für eine der beiden Seiten zu entscheiden. Und das ständig, wirklich in jeder Situation. Wenn du dich also entscheidest, deine Gedanken zu kontrollieren und selbst zu entscheiden, was sich da in deinem Oberstübchen abspielt, bekommst du etwas wirklich sehr Wertvolles geschenkt.

Nicht nur deine Schlafstörungen lösen sich in Wohlgefallen auf, sondern auch dein gesamtes Leben wird eine ganz andere Dimension annehmen. Du wirst dich viel wohler fühlen, viel freier und glücklich sein.

Aber auch hier macht nur Übung den Meister!

 

Bist du bereit dazu?

Dann lass uns loslegen. Wie schon gesagt, hast du bei deinen Gedanken die Wahl. Du kannst dich so richtig schön hineinfallen lassen in die Negativität, du darfst auch so richtig schön darin schwelgen. Die Folge davon ist aber, dass diese Gedanken anfangen, dein ganzes Leben zu beherrschen und du dich damit immer schlechter fühlst.

Oder du entscheidest dich jetzt dafür, die Verantwortung über dein Leben zu übernehmen und diese negativen Gedanken zu stoppen.

Selbst wenn du dich nicht dazu entscheidest, dann entscheidest du dich!

Es bleibt alles beim Alten!

 

Wie genau wirst du jetzt deine negativen Gedanken los?

Wie alles im Leben ist das Übungssache. Ich habe sehr viel ausprobiert und experimentiert. Bei meinen ersten Versuchen, den negativen Gedankenspiralen die Stirn zu bieten, habe ich dagegen angekämpft.

Ich kann mich noch an eine Situation erinnern, als ich meine „Lieblings-Negativ-Gedanken“ mal wieder im Kopf hatte. Dieser Gedanke hatte mich total im Griff und hat mir das Leben sehr schwer gemacht.

Bei diesem Gedanken hat es nicht geholfen einfach STOPP zu sagen. Das hat diesen Gedanken überhaupt nicht interessiert. Er ist einfach wieder gekommen, immer und immer wieder. Ich hatte sogar das Gefühl, je öfter ich versucht habe, diesen Gedanken zu verjagen, desto stärker hat er versucht, sich wieder in meinem Gehirn einzunisten. Ich hatte sogar das Gefühl, dass ich regelrecht mit diesem Gedanken von Außen beschossen wurde.

Ich habe eine halbe Stunde lang Geschirr gespült, mich ganz bewusst darauf konzentriert und versucht, den Gedanken loszuwerden. Doch das hat sehr viel Anstrengung gekostet. Nach einer halben Stunde war der Gedanke weg. Ich hatte jede Gedankenschleife beantwortet mit: „Ich spüle mein Geschirr!“

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Es hat funktioniert, aber es war alles andere als effektiv. Denn ich war total müde und geschafft. Es hatte eine Wahnsinnsenergie gekostet, dagegen anzukämpfen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich den Kampf gewonnen. Ich war richtig erleichtert.

Aber auf Dauer war der Gedanke aber trotzdem nicht weg. Dazu musste ich erst die genaue Ursache des Gedankens erforschen.

Solange du gegen etwas kämpfst, kannst du nicht gewinnen. Bei jedem Kampf gegen irgendetwas gibst du deine Energie hinein. Genauso wie dein Gegner. Somit gewinnt derjenige, der mehr Energie bzw. Kraft in den Kampf investiert. Es gibt zwar einen Sieger, aber zu welchem Preis?

Der Unterlegene ist mit Sicherheit nicht zufrieden mit dem Ausgang und wird einfach darauf warten, dass er eine erneute Chance zum Kampf bekommt und dann den Sieg für sich beanspruchen kann.

Genauso ist das mit deinen Gedankenspiralen. Wenn du sie einmal besiegt hast, hast du zwar für den Moment gewonnen. Doch die Gedanken werden wieder kommen.

Vielleicht kennst du einen Menschen, mit dem man nicht streiten kann. Wenn du ihm etwas gegen den Kopf knallst, wird er dich einfach nur anschauen und sagen: „Na ja, wenn du meinst“ Mal ganz ehrlich: Hast du da noch irgendeine Möglichkeit, dich mit ihm zu streiten? Du versuchst es vielleicht mit einem neuen Vorwurf, doch er geht einfach auf keinen deiner Vorwürfe ein.

Du bekommst ihn einfach nicht in einen Streit verwickelt. Genauso geht das mit deinen negativen Gedanken. Sie werden immer wieder angaloppiert kommen und versuchen dich aus deiner Mitte herauszureißen. Doch wenn du dich nicht mehr in die Gedankenspiralen reinziehen lässt, hören sie mit der Zeit auf.

 

So stoppst du deine Gedankenspiralen sofort

Hier die Anleitung: Versuche dir deinen negativen Gedanken bewusst zu machen. Jedesmal wenn der negative Gedanke wieder hochkommt und wenn du dich in seinem Griff fühlst.

Anfangs wird es wahrscheinlich etwas dauern bis dir bewusst wird, dass er da schon wieder in dir bohrt. Das macht nichts. Sag ihm einfach „Hallo, ah da bist du ja wieder“.

Dann schau auf dieses Bild. Es bringt dich sofort aus der Negativität.

 

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Dieser Gedanke ist bedeutungslos – Ich entscheide mich für das Positive in meinem Leben

 

Falls du dich fragst, was das Zeichen bedeutet: es ist ein Zeichen aus dem Reiki, das für die Auflösung von Negativität steht. Das rechte Bild bringt dich sofort in eine andere Stimmung. Du musst einfach lachen.

Du wirst erleben, dass es immer einfacher wird, diesen Gedanken zu verändern und du damit viel fröhlicher und gelassener wirst. Deine schlechten Gefühle werden immer mehr verschwinden und kommen auch nicht so schnell wieder.

Ganz wichtig ist, dass du diese negativen Gedanken zwar wahrnimmst, ihnen aber nicht mehr erlaubst, in deinem Leben eine so große Bedeutung zu haben. Dadurch, dass du ihnen die Energie nimmst, können sie auf Dauer nicht mehr existieren.

Das ist genauso, wie wenn du ein Antibiotikum nimmst. Die Bakterien spüren, dass das Antibiotikum ihnen Kraft nimmt. Sie verlieren immer mehr an Bedeutung und Lebenskraft und du spürst, wie du dich langsam wieder kräftiger fühlst und deine Krankheitssymptome verschwinden.

Wenn du aber jetzt nachlässig wirst und dein Antibiotikum nicht lange genug und auch nicht regelmäßig einnimmst, dann werden die Bakterien wieder kräftiger. Das heißt, deine Krankheitssymptome kommen wieder zurück und du fühlst dich wieder schlechter.

Deshalb ist es so wichtig, diesen Prozess immer wieder zu üben. Damit diese negativen Gedanken keine Chance mehr haben, dein Leben zu vergiften.

Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren damit und übe auch immer noch. Inzwischen kommen die negativen Gedanken zwar von Zeit zu Zeit immer noch angeschusselt. Doch ich erkenne sie jetzt ziemlich schnell.

Meine Reaktion darauf heute: „Ach, seid ihr schon wieder da? Ist ja interessant. Wisst ihr was, das interessiert mich nicht mehr. Sucht euch einen anderen Spielplatz!“ Und schwupps sind sie weg.

Bei einem anderen Thema war ich aber noch nicht soweit: da haben sie mich wieder kalt erwischt. Und ich war sofort wieder in der Gedankenschleife. So lange, bis es mir bewusst wurde, was da abgelaufen ist.

Es kann also durchaus etwas dauern, bis du das Spiel richtig durchblickt hast. Aber es lohnt sich, nicht aufzugeben. Du wirst bei deinen wichtigsten Gedankenspiralen aber ziemlich schnell ein Ergebnis haben und wenn du anfängst, ernsthaft damit zu arbeiten, auch sehr schnell abends deine Ruhe haben und leichter einschlafen können.

Eine weitere Möglichkeit, wie du deine lästigen Gedanken mit deinem Atem in den Griff bekommst, findest du im Gast-Artikel von Christian Gremsl 

 

 

Fazit: Eine ganz wichtige Erkenntnis

Wenn du etwas loslassen willst, musst du es erst einmal wahrnehmen und ihm dann die Bedeutung entziehen. Das heißt ganz konkret: Schaue dir deinen Gedanken an, höre ihm einmal zu und sage dann: „Dieser Gedanke ist bedeutungslos“.

Und hier bekommst du das Arbeitsblatt „Negative Gedanken stoppen“. Drucke es dir aus und lege es dir auch direkt neben dein Bett, dann bist du gut gerüstet.

Jetzt bin ich gespannt auf deine Erfahrungen mit deinen Gedankenspiralen und wie du dein Gedankenkarussell gestoppt bekommst. Schreib es mir bitte im Kommentar.

Ich wünsche dir alles Liebe und dass du immer gut schlafen kannst

Herzlichst deine

negative gedanken loswerden barbara

 

 

 

p.s. hol dir auch unterstützend gleich meine anderen kostenlosen Hilfsmittel


 

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Barbara J. Schoenfeld
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Barbara hat eine pharmazeutische Ausbildung und arbeitet seit über 40 Jahren in öffentlichen Apotheken und in ihrer Praxis.
Sie ist Heilerin, psychologische Beraterin und Coach und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Schlafen.
Kennst du schon die Facebook Fanpage mit täglich neuen Infos übers gesunde Schlafen?

2 Comments

  • Liebe Barbara,

    wow, so ein ausführlicher und guter Artikel. So einen liest man wirklich selten.

    Wer kennt es nichts, sich nachts herumzuwälzen und sich die ganzen Fragen, die du oben aufgeführt hast, zu stellen?
    Die Technik, um die negativen Gedankenspiralen zu stoppen, finde ich sehr interessant. Und das rechte Bild ist wirklich lustig, ich musste auch lachen.

    Danke für deinen Impuls.

    Alles Liebe,
    Ezgi

    • Barbara J. Schoenfeld

      Liebe Ezgi,

      ja dieses Thema begleitet mich schon recht lange und ich kenne mich so langsam sehr gut damit aus, weil ich selbst davon betroffen war. Und dass du lachen musstest finde ich toll. Genauso geht es. Genauso kommt jeder auch aus den negativen Gedanken raus. Wichtig ist eben einfach nur, dass man sie wahrnimmt und dass man versteht, dass JEDER es selbst in der Hand hat, etwas dagegen zu unternehmen.

      Herzliche Grüße
      Barbara

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